Aktuelles    
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Der Verband Bayerischer Geschichtsvereine  trauert um Hans Roth,

 

ehemaliger 2. Vorsitzender, Beirat, Ehrenmitglied und Träger der Aventinus-Medaille, der am 16. August 2016 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

 

 

 

Hans Roths überragende Leistungen für den Historischen Verein Laufen, den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, den Verband Bayerischer Geschichtsvereine, sein Engagement im Landesdenkmalrat und im Rundfunkrat und anderes mehr sind bereits mehrfach gewürdigt worden.

 

Für seine außergewöhnlichen Leistungen im Verband bayerischer Geschichtsvereine wurde er schon 2014 zum Ehrenmitglied ernannt. Am 12. September 2015 wurde ihm die  Aventinus-Medaille  in Laufen verliehen.

 

Hans Roth diente dem Verband bayerischer Geschichtsvereine über 20 Jahre als außergewöhnlich zuverlässiger und loyaler stellvertretender Vorsitzender und Beirat und gab Jahrzehnte lang als engagierter Redakteur das Mitteilungsblatt des Verbandes heraus.

 

 

Eine Stütze des Verbandes war er schon zu Zeiten von Karl Bosl, als er 1984 in Weißenburg zum Schatzmeister gewählt wurde.

Sein grundlegender Vortrag „Zur Situation der Heimat- und Geschichtsvereine in Bayern“ aus dem Jahre 1987 stellte damals eine wichtige Bestandsaufnahme dar und enthielt programmatische Aussagen für die künftigen Aufgaben der Geschichtsvereine, die bis heute zitiert werden.

1989 übernahm er in Nördlingen gemeinsam mit Manfred Treml als dessen Stellvertreter die Verantwortung für den Verband.

 

In all den Jahren ist er im Verband getreuer Ratgeber und Helfer gewesen, der ohne große Worte, aber mit viel Tatkraft auch einsprang, wenn Not am Mann war, einer, der zuhören konnte und gelassen blieb auch in manchen Aufgeregtheiten unseres Kulturbetriebes.

 

Mit seiner Beständigkeit und Kompetenz hat er sich um den Verband in hohem Maße verdient gemacht. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

Prof. Dr. Manfred Treml

 

 

Landesausstellung 2016/17

Karl IV. 1316/2016

Im Jahr 2016 wird die erste Bayerisch-tschechische Landesausstellung, die in Prag und Nürnberg gezeigt wird, einer sowohl für Bayern wie für Tschechien prägenden Herrscherpersönlichkeit gewidmet. Der 700. Geburtstag Karls IV. gibt Anlass, sich seiner Bedeutung für die Residenzstädte Prag und Nürnberg, seinem Herrschaftskonzept, seiner Hofkunst zu widmen ... mehr

 

Landesausstellung 2016

Bier in Bayern

Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebots im Jahr 2016 wird die Bayerische Landesausstellung im Kloster Aldersbach die enge Verbundenheit Bayerns mit dem „Lebensmittel“ Bier ins Bewusstsein rücken.

 


 


Brigitte Fassbaender und Manfred Treml sind Oberbayerische Kulturpreisträger 2015

23.12.2014

Bezirk Oberbayern zeichnet Sängerin und Historiker aus

Die Kammersängerin und Regisseurin Brigitte Fassbaender und der Historiker Manfred Treml erhalten den Oberbayerischen Kulturpreis 2015 – das hat der oberbayerische Bezirkstag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig entschieden. Der Bezirk vergibt seine höchste kulturelle Auszeichnung jedes Jahr an zwei Personen, die sich um die Kultur in Oberbayern verdient gemacht haben.

Brigitte Fassbaender (geboren 1939 in Berlin) debütierte nach einem Gesangsstudium am Konservatorium Nürnberg bereits 1961 an der Bayerischen Staatsoper. Sie sang bald unter berühmten Dirigenten wie Hans Knappertsbusch und Karl Böhm. Sie ersang sich im Laufe der Jahre alle bedeutenden Partien ihres Fachs Mezzosopran und gastierte an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt. In der zweiten Hälfte ihrer Karriere prägten vor allem Konzert- und Liedgesang ihr musisches Schaffen. 1995 beendete Brigitte Fassbaender ihre Gesangskarriere und widmete sich ausschließlich der Regie von Oper und Schauspiel. Von 1999 bis 2012 leitete sie als Intendantin das Tiroler Landestheater in Innsbruck. 2005 wurde die Kammersängerin als Nachfolgerin von Wolfgang Sawallisch Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft in Garmisch-Partenkirchen und seit 2009 ist sie auch künstlerische Leiterin des dortigen Richard-Strauss-Festivals. Als Intendantin und Regisseurin setzt sich Brigitte Fassbaender unter anderem für die Entwicklung junger Nachwuchskünstler ein.

Manfred Treml (geboren 1943 in Eggenfelden) studierte Geschichte an der LMU München, wo er 1976 auch promovierte. Nach seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer in München wechselte er 1980 an die Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, um dort die Leitung des Referats Geschichte zu übernehmen. Von 1985 bis 2001 war er Stellvertretender Direktor am Haus der Bayerischen Geschichte, wo er zahlreiche Landesausstellungen wie Salz macht Geschichte (1995) oder Bayern – Ungarn. Tausend Jahre (2001) betreute und auch für die Neugestaltung der Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Dachau verantwortlich war. 2001 wurde der Historiker als Honorarprofessor an die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt berufen. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung des Museumspädagogischen Zentrums München (MPZ), die er bis 2010 innehatte. Ehrenamtlich leitet Manfred Treml eine Reihe von Verbänden und Vereinen, unter anderem ist er Vorsitzender des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine und des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine. Er gehört als Verbandsvorsitzender dem Präsidium des Bayerischen Heimattags an, ist Vorsitzender des Hörfunkausschusses der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Mitglied im Beirat des Hauses der Bayerischen Geschichte. 

mehr: 23.12.2014 - http://www.bezirk-oberbayern.de/Pressemeldungen/?FID=2378.2461.1

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