Mitteilungen 26 -  (2014)

ZBLG  ab Band 73/3 (2010)

 

Diese Seite enthält die Inhaltsverzeichnisse sowie Hyperlinks zu einer Auswahl von Beiträgen der "Mitteilungen des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine". 

NEU: Die Tradition, Mitteilungen des Verbandes Bayerischer Geschichtsvereine in der ZBLG zu veröffentlichen, konnte Dank des Entgegenkommens der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wieder aufgenommen werden. Die ersten Mitteilungen auf dieser höheren Ebene erscheinen 2009 im Band 72, Heft 3 der ZBLG (Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte). Dafür herzlichen Dank an Herrn Univ.-Prof. Dr. Alois Schmid!

 

Mitteilungen 19 - 25 (2000 - 2011)

Mitteilungen 1 - 18 (1966 - 1997)

frühere Berichte in ZBLG (ab1928)

 

 

Mitgliederversammlung am 8. November 2016

 

Protokoll: Peter Staniczek

Ort:                  Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum

Zeit:                 Dienstag, 08.11.2016, 12.30 – 13.35

 

TOP 0: Begrüßung

Anwesende: Aichinger, Bergheim, Brandner, Dallmeier, Geidner, Hufnagl, Krauthauf, Lorenz, Mötsch, Müller, Paulus, Treml, Tausche, Schäfer, Schaile, Scheinost, Schinhammer, Schütz, Schuster (Geschäftsstelle), Stephan, Staniczek, entschuldigt: Naser

Begrüßung durch Vorsitzenden Prof. Dr. Manfred Treml

 

TOP 1: Bericht des Vorsitzenden

Treml gibt einen Rückblick auf das Jahr 2016:

Treml gedachte des Todes von Sieghart Schwedler am 16.1.2016 und von Hans Roth am 16.8.2016.

Am 12.09.2015 hatte Treml das Ehrenmitglied Hans Roth im Rahmen einer großen Festveranstaltung mit der Aventin-Medaille und der Ehrenmitgliedschaft geehrt.

Am 2.12.2015 nahm Treml auch am Bayerischen Verfassungstag (Bayerische Einigung) als Mitveranstalter teil.

Ehrennadeln wurden an Prof. Dr. Lutz Dieter Behrendt, Deggendorf, an Landrat a.D. Dr. Georg Karl, Deggendorf, und an Georg Wimmer, Surberg, verliehen.

Am 18. März 2016 wurde eine Fortbildungsveranstaltung mit Prof. Flachenecker an der Universität in Würzburg durchgeführt. Thema war die „Spätmittelalterliche Territorialisierung und Frühneuzeitliche Staatlichkeit“.

Eine Informationsveranstaltung zum Donauprojekt fand am 12. September 2016 in Metten statt. Der Versuch des Bayerischen Heimattags, Zustimmung bei der Bevölkerung zu gewinnen, wird auch weiterhin vom VBG unterstützt werden.

Vorstandsmitglied Stephan wird zukünftig beim Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ organisatorisch und als Jurymitglied beteiligt sein.

Der Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten ist neues Mitglied im VBG. Die Mitgliederversammlung bestätigt die Neuaufnahme einstimmig.

Der ZBLG-Beitrag 2015 wurde aus verlegerischen Gründen verschoben, er wird auf der Homepage des Verbands als Zwei-Jahresbericht veröffentlicht.

Zum Bericht des 1. Vorsitzenden gibt es aus der Mitgliederversammlung keine Einwände.

 

TOP 2: Bericht des Schatzmeisters (Stephan)

Stephan berichtet  über die aktuelle Situation (Siehe Anlagen)

Um keine Überschüsse zurückzahlen zu müssen, soll die Rechnung für den Mitteilungsband noch 2016 bedient werden.

Wegen wachsender Defizite wird eine Beitragserhöhung nötig (siehe TOP 6).

Anlagen:

Jahresabschluss 2015 – Gewinn- und Verlustrechnung

Jahresrechnung 2016 – Zwischenstand zum 31.10.2016

Bericht über die Rechnungsprüfung für das Jahr 2015 von Kurt Lange, Dipl.FinW.

 

TOP 3: Bericht des Schriftleiters (Schäfer)

Mitteilungsblatt 2016

Schäfer berichtete, dass der Mitteilungsband fast abgeschlossen sei (siehe Anlage: Mitteilungen des Verbandes Bayerischer Geschichtsvereine, Band 27, 2016)

Weiterhin ist die Möglichkeit gegeben, Vereinsvorstellungen im Bayernspiegel unterzubringen.

 

TOP 4: Entlastung der Vorstandschaft

Der Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft erfolgte durch Beiratsmitglied Dallmeier, die Entlastung erfolgte einstimmig bei Enthaltung des Vorstands.

 

TOP 5: Satzungsänderung

Treml legte den schon zuvor in der Einladung bekannt gegebenen Entwurf der geplanten  Satzungsänderung vor, die Änderungen waren im Text rot hervorgehoben worden:

 

§  5    Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder

Der Verband kann langjährige, verdiente Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden und Persönlichkeiten, die sich um die Ziele des Verbandes sowie um die bayerische Geschichtsforschung besondere Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

 

§  9    Mitgliederversammlung

 

6. Der Mitgliederversammlung obliegen neben den sonst im Gesetz und der Satzung genannten Aufgaben

        1. die Entgegennahme und Billigung des Jahresberichtes, der Jahresrechnung und des Berichtes der Rechnungsprüfer zur Jahresrechnung,

       2. die Entlastung des Vorstandes,

       3. die Bestellung eines oder mehrerer Rechnungsprüfer zur Jahresrechnung,

4. die Zustimmung zur Berufung von Beiratsmitgliedern, Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden

       5. die Beschlussfassung über rechtzeitig eingegangene Anträge zur Tagesordnung.

       6. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

 

§ 12    Auszeichnungen

 Der Vorstand verleiht im Benehmen mit dem Beirat an Persönlichkeiten, die sich um den Verband oder um die bayerischen Geschichtsvereine sowie um die landesgeschichtliche Forschung verdient gemacht haben, Ehrennadeln und als höchste Auszeichnung die Aventinus-Medaille.

 

§ 13    Auflösung des Verbandes

 

4. Bei Auflösung, Aufhebung oder Wegfall des Verbandszweckes fällt das Vermögen dem Institut für bayerische Geschichte in München (LMU München) unter der Auflage anheim, dass die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Erforschung der bayerischen Geschichte verwendet werden.

 

§ 14    Inkrafttreten

 Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 8. 11. 2016 beschlossen. Die bisherige Satzung vom 18. Juli 1992 tritt bei Inkrafttreten der neuen Satzung durch Eintrag in das Vereinsregister außer Kraft.

 

 

Die Mitgliederversammlung war einstimmig für den vorgelegten Vorschlag, hatte keine Einwände gegen die geplanten Änderungen und bestätigte damit die Satzungsänderung

 

TOP 6: Beitragserhöhung

Treml und Stephan legten zwei Vorschläge (siehe auch Anlage Schaile, Rechnungsführer des VBG) zur Beitragserhöhung vor:

 

Mitgliederzahl

Beitrag bisher

Erhöhung um 10 €,Vorschlag 1

Erhöhung Vorschlag 2

15 - 100

15 €

25 €

20 €

101 - 500

30 €

40 €

40 €

500 - 1000

45 €

55 €

60 €

1001 u. mehr

60 €

70 €

80 €

 

Beide Varianten würden mit ca. 2.000,00 € Erhöhung der jährlichen Einnahmen die angespannte Kassenlage deutlich verbessern „und sollte für einige Jahre die Notwendigkeit weiterer Erhöhungen vermeiden“ (Schaile).

Die Mitgliederversammlung stimmte nach kurzer Diskussion einstimmig für Vorschlag 2, eine etwa 30-prozentige Erhöhung, ab 1. Januar 2016.

 

Top 7: Berufung in den Beirat

Von Treml wurden als Ergänzungen für den Beirat zwei neue Mitglieder vorgeschlagen:

Dr. Ernst Schütz, Geschichtsverein für den Landkreis Deggendorf e.V., und

PD Dr. Christoph Paulus, München und Erlangen.

Beide stellten sich kurz vor und wurden durch die Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt.

 

TOP 8: Planungen 2016/2017

Bayerischer Heimattag 2017 in Dillingen (30.6./1.7. 2017), Organisation vor Ort durch Beiratsmitglied Schinhammer (Hist. Verein Dillingen).

Am 30.6.2017  finden in Dillingen VS und MV mit Neuwahlen statt.

11. Tag der bayerischen Landesgeschichte 2017 in Coburg in Verbindung mit der Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ (26.05.2017), Mitwirkende u. a. Prof. Melville und Prof. Dippold.

Fortbildungsveranstaltung in Erlangen am 19.9.2017 (Wüst):  „Konsum und Umwelt im Fokus der Landes-, Orts- und Heimatgeschichte“

Aventinus-Medaille 2017 (Dillingen oder ?)

Projekt „Migration“  (Stephan), Workshop im Stadtarchiv München, Vernetzung der Projekte mit Kommission (Prof. Kramer), HV Wasserburg, HV Deggendorf.

 

TOP 9: Verschiedenes

Hinweis auf Topothek, 17. Februar 2017, Metten

 

Ende: 13.35 Uhr

  

Prof. Dr. Manfred Treml, 1. Vorsitzender                   Peter Staniczek,  Protokollführer                                                            

 

 

ZBLG 2014 und 2015

erscheint verzögert

deshalb die Mitteilungen des VBG an dieser Stelle in voller Länge

 

 

 

 

Mitteilungen des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine

von Manfred Treml

 

1. Sitzungen und Versammlungen

 

Vorstandssitzungen

18. März 2014 in München

26. Juni 2014 in Regensburg (mit Beirat)

5. Dezember 2014 München

12. Mai 2015 in Ingolstadt (mit Beirat)

24. Juli 2015 in München

10. Dezember 2015 in München

 

Mitgliederversammlungen

 

Kurzprotokoll zur Mitgliederversammlung am 26. Juni 2014

Leitung: Prof. Dr. Manfred Treml, 1. Vorsitzender

Protokoll: Peter Staniczek, 1. Schriftführer

Ort:     Regensburg, Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8, Konferenzraum 1

Zeit:    Donnerstag , 26.06.2014, 12.00 – 13.15

TOP 1: Bericht des Vorsitzenden

  • Der Vorsitzende verweist auf den ZBLG-Beitrag (2013, Band76, Heft 3, S. 979 ff), in dem die Aktivitäten des Verbandes ausführlich dargestellt werden.

  • Welterbe „Niederbayerische Donau“ - Das Thema Welterbe „Niederbayerische Donau“ bleibt weiterhin auf der Agenda-Liste  des Verbandes und des Bayerischen Heimattages. Trotz der Ablehnung einer Aufnahme in die bayerische Vorschlagsliste waren die Bemühungen letztlich von Erfolg gekrönt, weil nicht nur erhebliche Teile der Bevölkerung, sondern auch maßgebende Regionalpolitiker überzeugt werden konnten und dieser Prozess des Umdenkens auch bei der Bayerischen Staatsregierung zu einer deutlichen politischen Wende beim Donauausbau geführt hat. Es gibt daher den konkreten Beschluss des Bayerischen Heimattages, einen neuen, inhaltlich leicht modifizierten Antrag zu stellen. Als vorläufige Zwischenschritte sind auch Kooperationen mit den Planungen für eine „Kulturstraße Donau“ und des „Donau- Limes“ denkbar.

  • Themenheft zur niederbayerischen Donau - 2015 wird unter der Federführung von Manfred Treml ein Themenheft zur niederbayerischen Donau in der Reihe „Edition Bayern“ des Hauses der Bayerischen Geschichte erscheinen, das diese Aktivitäten anschaulich unterstützen kann.

  • Tag der bayerischen Landesgeschichte 2013 - Als inzwischen etabliertes Zusammenspiel von Verband, Haus der Bayerischen Geschichte, Museums-Pädagogischem Zentrum und Kultusministerium fand am 16. Mai 2013 in Schweinfurt der 7. Tag der bayerischen Landesgeschichte mit hervorragenden Referenten statt.

  • Der Bayerischer Heimattag  vom 7.-9. Juni 2013 in Dinkelsbühl - Für das Motto „Jugend braucht Heimat – Heimat braucht Jugend“ interessierten sich anscheinend nur Wenige, denn der Besuch war enttäuschend. Eine grundlegende Diskussion zwischen den veranstaltenden Verbänden ist dringend notwendig. Hierbei muss auch die Relation zwischen Kosten und Präsenz neu bewertet werden.

  • Beiträge zum „Bayernspiegel“ der Bayerischen Einigung - In der Mitgliederzeitschrift „Bayernspiegel“ der Bayerischen Einigung e. V. werden auch in Zukunft regelmäßig Vereine des Verbandes vorgestellt. Inzwischen sind Porträts des Historischen Vereins von Oberbayern und des Heimatvereins für Wasserburg und Umgebung e. V. und der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e. V. erschienen. Der Historische Verein für Niederbayern e. V., der Historische Verein Dillingen e. V., der Historische Verein für Schwaben e. V. werden folgen.

  • Ehrungen - Auf der Webseite des Verbands sind alle Ehrungen aufgeführt. Eine kurze Würdigung erfolgte in dem schon genannten ZBLG-Beitrag, eine ausführliche zur Ehrenmitgliedschaft von Hans Roth wird im nächsten Mitteilungsblatt 2014 erfolgen. Auch die Träger der Aventin-Medaille und  der Ehrennadeln erscheint im Internet-Auftritt des Verbands.

  • Ehrennadeln gingen bisher an:

  • Franz Umscheid, Bürgstadt

  • Walter von Molo, Freising

  • Karl-Heinz Keller, Nürnberg

  • Dr. Johann Dorner, Burghausen

  • Karl Baumann, Dillingen

  • Erich Pawlu, Dillingen

  • Herbert Rösch, Dillingen

  • Dr. Martin Geiger, Wasserburg

  • Alfred Maier, Traunstein

  • Walter Wendler, Bayreuth

  • Projekt „Pro Geschichte“  - Der Verband plant im Verbund mit verschiedenen Einrichtungen der historischen und politischen Bildung (Haus der Bayerischen Geschichte, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Haus des deutschen Ostens, Museums-Pädagogisches Zentrum, Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ u. a.) und unter Einbeziehung des „Tages der bayerischen Landesgeschichte“ die Einrichtung eines Netzwerkes, das die Vermittlung von Landes- und Regionalgeschichte unterstützen soll. Dazu soll ein bayernweiter Lehrerarbeitskreis eingerichtet und die Verbindung zu den historischen Vereinen intensiviert werden. Mit Veranstaltungen, Publikationen und gemeinsamen Projekten soll diese Kooperation für alle Beteiligten auch praxisnahe Hilfen bieten. Denkbar wäre beispielsweise das Thema „Stadtmuseum und Stadtgeschichte“. Vorbesprechungen im Kultusministerium sind vorbereitet, ein Treffen mit Staatsminister Dr. Spaenle ist im September geplant.

  • KooperationenDie Zusammenarbeit mit IDIZEM (Interkulturelles Dialogzentrum München), dem Frankenbund, und der Gesellschaft für Archäologie wird verstärkt betrieben.

  • Vorträge des Vorsitzenden - (s. Webseite des Verbands unter Vorstand/Beirat )

  • Thema „Heimat“ in Schweinfurt am  9. März 2013 bei der Bundesbeiratstagung des Frankenbundes

  • „Regionale Geschichte als Lehrmeisterin und Erinnerungsinstanz“ am 13. Juli 2013 in Dillingen zur 125-Jahr- Feier des Historischen Vereins

  • „Regionalität und Geschichtsbewusstsein“ am 28. September 2013 in Wasserburg zur 100-Jahr-Feier des Heimatvereins

  • „.. und do bin i dahoam.“ – Gedanken zur „Beheimatung“ in Bayern am 13.November 2013 in München beim Dialog-Dinner von IDIZEM

  • „Historia magistra vitae – auch in unserer Heimat?“  Vortrag am 31.März 2014 in Traunstein zum 125-jährigen Jubiläum des Historischen Vereins Traunstein.

TOP 2: Bericht des Schatzmeisters

Zu verzeichnen waren Mehrausgaben  vor allem im Bereich Bayerischer Heimattag. Um einen ausgeglichenen Haushalt in Zukunft zu erreichen, gilt es neue Wege zu gehen: Sparen beim Heimattag, Sponsoren für das Mitteilungsblatt, Erhöhung des Ministeriums-Zuschusses, Erhöhung der Mitgliedsbeiträge usw.

 

TOP 3: Entlastung der Vorstandschaft

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet bei Enthaltung der Betroffenen.

 

TOP 4: Planungen 2013/14

  • Eine Fortbildungsveranstaltung ist am 14. November 2014, 15.00 – 18.00 Uhr im Institut für bayerische Geschichte bei Prof. Ferdinand Kramer  zum Thema „Gebietsreform 1971-76“ geplant.

  • Vorschlag für Fortbildungsveranstaltung 2015: Prof. Flachenecker  im Frühjahr 2015 (Würzburg). Die Form der wissenschaftsbasierenden Fortbildungsveranstaltungen soll etwa zweimal im Jahr stattfinden.

  • Mitteilungsblatt - Das Mitteilungsblatt soll inhaltlich und äußerlich eine Aufwertung erfahren: neue Ideen, Vorträge vom Tag der bayerischen Landesgeschichte sowie des Bayerischen Heimattags, Vorstellung von Geschichtsvereinen, Meldungen aus dem Verband, Diskussion um Karl Bosl, Würdigung des verstorbenen Vorstandsmitglieds Dr. Gerhard Rechter, Laudatio auf Ehrenmitglied Hans Roth usw. - Das Mitteilungsblatt soll in neuer Aufmachung (Layout, Hardcover, 500 Auflage, 196 S., 4-Farben-Druck) erscheinen. - Zu dem von Herrn Schäfer vorgestellten Angebot sollen Alternativangebote eingeholt werden.

  • Homepage  - Vorsitzender Treml stellte eine neue Startseite (aktueller Text) in Aussicht. Neue Links können auf Vorschlag jederzeit in die Webseite eingebaut werden. Die Zusammenarbeit mit Herrn Schuster in Bezug auf Aktualität funktioniert bestens.

TOP 5: Verschiedenes

  • Die Bestätigung von Dr. Reinhard Bauer als Beiratsmitglied erfolgte einstimmig.

  • Der Beitritt des Geschichtsvereins Penzberg wurde einstimmig befürwortet.

  • Der Beitritt des Historischen Vereins Heidenfeld wurde ebenfalls einstimmig befürwortet.

  • Der Austritt des Fichtelgebirgsvereins wurde zur Kenntnis genommen.

  • Das Finanzministerium soll wg. Steuerfragen für Vereine kontaktiert werden.

  • Das Thema GEMA-Gebühren (Dr. Walter, Landesverein) sollte auf der Webseite zur Information der Mitglieder veröffentlicht werden.

                                                                      

Kurzprotokoll zur Mitgliederversammlung am 12. Mai 2015

Leitung: Prof. Dr. Manfred Treml, 1. Vorsitzender

Protokoll: Bernhard Schäfer, 2. Schriftführer

Ort:     Ingolstadt, Volkshochschule, Hallstraße 5

Zeit:    Dienstag, 12.05.2015, 12.05-13.00 Uhr

 

TOP 1. Bericht des Vorsitzenden

  • Pro Geschichte - Hr. Prof. Treml teilt mit, dass das Projekt „Pro Geschichte“ mangels Partnern habe aufgegeben werden müssen.

  • Geschichtsunterricht - Hr. Prof. Treml berichtet über die Situation des Geschichtsunterrichts. Ein Problem sei hier die in den Lehrplänen festgeschriebene Kompetenzdidaktik, die in der Konsequenz zu einer Zurückdrängung der bayerischen Landesgeschichte führe. Der Verband habe gegen diese Entwicklung wiederholt Stellung bezogen und werde dies auch weiterhin tun.

  • Ehrennadeln - Hr. Prof. Treml lässt wissen, dass er in den zurückliegenden Monaten an Erika Rahnsch, Waldkraiburg, an Sieghart Schwedler, Laufen, sowie an Werner Häring und Wilhelm Able, beide Pilsting, die Ehrennadel des Verbandes verliehen habe.

  • Mitteilungsblatt - Hr. Prof. Treml kommt auf die „Mitteilungen“ des Verbandes zu sprechen, deren letzter Band im neuen Zuschnitt und neuer Aufmachung positive Aufnahme gefunden habe. Wegen der mäßigen finanziellen Ausstattung des Verbandes werde das Blatt aber auch in Zukunft lediglich alle zwei Jahre erscheinen. Neben den aus den Tagen der bayerischen Landesgeschichte resultierenden Aufsätzen seien Beiträge seitens der Mitgliedsvereine natürlich sehr willkommen.

  • Donauprojekt - Hr. Prof. Treml gibt bekannt, dass die Donau auch weiterhin Thema des Bayerischen Heimattages sei. So habe am 14. November 2014 in Straubing eine Pressekonferenz zur Niederbayerischen Donau stattgefunden, sei am 4. März 2015 in Deggendorf die Edition „Niederbayerische Donau“ vorgestellt worden und am 29. April 2015 in Bogen eine Presse- und Informationsfahrt zur Niederbayerischen Donau durchgeführt worden.

  • Fortbildungsveranstaltungen - Hr. Prof. Treml informiert über die erste fachliche Fortbildungsveranstaltung, die am 5. Dezember 2014  um 15.00 Uhr im Institut für bayerische Geschichte zum Thema „Gebietsreform 1972-76“ stattfand und wichtige neue Erkenntnisse vermittelte.   - Herr Professor Dr. Ferdinand Kramer, der Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische Geschichte an der LMU und Direktor des Instituts für bayerische Geschichte, führte die Veranstaltung gemeinsam mit seinen Schülern durch und vermittelte damit eines seiner speziellen Forschungsgebiete, das auch für viele Vereine ein wichtiges zeitgeschichtliches Thema darstellt. - Für den September 2015 oder Juli 2016  sei in Würzburg eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Territorialisierung in Franken in der Frühen Neuzeit“ geplant.

  • 8. Tag der bayerischen Landesgeschichte - Hr. Prof. Treml berichtet über den 8. Tag der bayerischen Landesgeschichte am 26. Juni 2014 in Regensburg. Dieser sei zwar nicht überwältigend gut besucht gewesen, werde aber in den Mitteilungen dokumentiert, so dass die wertvollen Vorträge dort nachgelesen werden könnten.

  • Festvortrag - Hr. Prof. Treml lässt wissen, dass der Historische Verein Rupertiwinkel e.V. am 20. September 2014 in Laufen sein 50-jähriges Bestehen begangen hat und er bei dieser Gelegenheit den Festvortrag unter dem Titel „Regionalgeschichte als Lehrmeisterin?“  gehalten habe.

  • Verleihung des Oberbayerischen Kulturpreises - Prof. Treml teilt mit, dass ihm der Oberbayerische Kulturpreis 2015 verliehen worden sei, der ihm am 18. Oktober in Kloster Seeon überreicht wird.

  • TOP 2. Bericht des Schatzmeisters

  • Hr. Dr. Stephan führt aus, dass der Verband zum Zeitpunkt des Rechnungsschlusses 213 Mitgliedsvereine gezählt habe. Sodann stellt er Einnahmen (v. a. Beiträge u. Zuschüsse) und Ausgaben (v. a. Veranstaltungen u. Mitteilungen) gegenüber und gibt das Ergebnis bekannt.

  • Hr. Dr. Stephan stößt vor dem Hintergrund der schwachen Finanzsituation des Verbandes eine Diskussion über eine mögliche Beitragserhöhung an und unterbreitet einen konkreten Vorschlag für künftige Erhöhungen, der insgesamt als umsetzbar angesehen wird.

  • Zur Verbesserung der Finanzsituation kündigt Hr. Prof. Treml zudem an, bei möglichen Sponsoren um Unterstützung anzufragen und beim Ministerium eine Zuschusserhöhung zu beantragen.

  • TOP 3: Entlastung der Vorstandschaft - Die Entlastung wird von den Versammelten einstimmig erteilt.

  • TOP 4: Planungen 2015/16

  • ZBLG-Bericht - Hr. Prof. Treml teilt mit, dass der Tätigkeitsbericht des Verbandes etwas verzögert in der „Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte“ erscheinen werde.

  • Bayerischer Heimattag - Hr. Prof. Treml kündigt an, dass der 38. Bayerische Heimattag am 12./13.06.2015 in Murnau in auf zwei Tage verkürzter Form und mit gestrafftem Programm stattfinden werde und appelliert an die Anwesenden, für die Veranstaltung zu werben.

  • Fortbildungsangebote - Hr. Prof. Treml erinnert noch einmal an die bereits in seinem Tätigkeitsbericht angesprochenen Fortbildungsangebote des Verbandes für seine Mitgliedsvereine.

  • Homepage - Hr. Prof. Treml informiert, dass eine Neugestaltung der Homepage des Verbandes angedacht sei und bittet um sachdienliche Hinweise.

  • Aventin-Medaille - Hr. Prof. Treml gibt bekannt, dass er am 12. September 2015 in Laufen an das Ehrenmitglied des Verbandes, Hans Roth, die Aventin-Medaille verleihen werde.

  • 10. Tag der bayerischen Landesgeschichte - Hr. Prof. Treml lässt wissen, dass sich der Verband mit seinem Tag der bayerischen Landesgeschichte 2016 aus verkehrsgeographischen und thematischen Gründen nicht der Landesausstellung „Bier in Bayern“ in Aldersbach, sondern der Ausstellung „Karl IV.“ in Nürnberg anschließen werde, die im Oktober 2016 eröffnet wird. Als Themenschwerpunkte seien hier beispielsweise „Mittelalter“ und „Bayern und Böhmen“ denkbar. Gedacht sei auch an eine Kooperation mit einem einschlägigen Schülerwettbewerb.

Tage der bayerischen Landesgeschichte

Wie sehr diese Veranstaltung zur Institution geworden ist, belegte ein Schreiben von Ministerialrat Peter Kammler vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst am 19. Juni 2015 an den Vorsitzenden. Dort heißt es:

„ Der Tag der bayerischen Landesgeschichte hat sich als Forum und Netzwerk der für die Landesgeschichte Verantwortlichen und Aktiven etabliert. Gerne unterstützt das Staatsministerium diese Veranstaltung, die auch ein hochkarätiges Fortbildungsangebot für die in der Seminarausbildung tätigen Geschichtslehrkräfte an den Gymnasien und Realschulen in Bayern darstellt. Ich danke Ihnen meinerseits ausdrücklich für die jährliche Ausrichtung dieser – man inzwischen sagen – landesgeschichtlichen „Institution“ in Bayern.“

 

8. Tag der bayerischen Landesgeschichte 26. Juni 2014

in Regensburg

Thema: „Ludwig der Bayer und die Städte“

10.30 – 13.00 Uhr Ausstellungsführungen

13.30 Uhr Vorträge

14.00 Uhr       Die spätmittelalterliche bayerische Stadtgeschichte –

Forschungsstand und Forschungslücken (Alois Schmid)

14.30 Uhr      Herzog König Kaiser Freie Stadt: Ludwig der Bayer

und Regensburg (Johann Schmuck)

14.50 Uhr      Ludwig der Bayer und München (Michael Stephan)

15.10 Uhr      Ludwig der Bayer in der Lokalgeschichte. Das Beispiel 

Landsberg am Lech (Werner Fees-Buchecker)

16.20  Uhr     Ludwig der Bayer als Förderer fränkischer Städte  (Markus Naser)

16.40 Uhr      Die großen Säle und der Kaiser. Repräsentationsbauten zur

                           Zeit Ludwigs des Bayern (Barbara Six)

 

9. Tag der bayerischen Landesgeschichte am 12. Mai 2015 in Ingolstadt

Thema: Bayern und Napoleon

10.15 - 11.00 Uhr     Präsentation der Uniform eines bayerischen Soldaten aus der
                                   Napoleonzeit (Marcus Junkelmann)

11.00 - 13.00 Uhr     Ausstellungsführungen

13.30 Uhr                  Vorträge

14.00 Uhr                  Bayerns schwieriger Umgang mit den Napoleonischen Kriegen
                                   (Prof. Dr. Werner K. Blessing)

14.45 Uhr                  Soldatenleben im Rußlandfeldzug ( Dr. Julia Murken)

16.00 Uhr                  Napoleon in der bayerischen Erinnerungskultur

                                       (Dr. Marcus Junkelmann)

16.30 Uhr                  Historische Lieder für und gegen Napoleon (Ernst Schusser)

 

Mit über 200 Besuchern wurde diese Veranstaltung bestens angenommen und verlief äusserst erfolgreich. Die Vorträge werden im Mitteilungsblatt des Verbandes 2016 im Jahre publiziert.

 

Bayerischer Heimattag am 12./13. Juni 2015 Murnau

Thema:   „Heimat-Bilder – Klischee und Wirklichkeit“

Um aus den Erfahrungen des letzten Heimattages in Dinkelsbühl Konsequenzen zu ziehen, wurde erstmals wurde eine Reduzierung des Gesamtprogramms auf zwei Tage vorgenommen. Damit sollten die Kosten verringert und die zeitliche Belastung der Teilnehmer reduziert werden. Dadurch entfiel allerdings auch die früher übliche repräsentative Festveranstaltung mit einem Vortrag und der Verleihung von Auszeichnungen.

Mit einer vorzüglichen Abendlesung wurde der Heimattag am 12. Juni eröffnet.

Am Vormittag des 13. Juni befasste sich eine Diskussionsrunde unter der Moderation des Bezirksheimatpflegers von Oberbayern, Dr. Norbert Göttler, mit dem Generalthema, den  „Heimat-Bildern“, nachmittags führten zwei Exkursionen ins Murnauer Moos und zum Kloster Benediktbeuern.

(Details s. Homepage Bayerischer Heimattag und Zeitschrift „Schönere Heimat“ 2015

Heft 2)

 

Bayerischer Verfassungstag am 2. Dezember 2015 in München

Als Kooperationspartner war der Verband Mitveranstalter dieser von der Bayerischen Einigung durchgeführten Festaktes zur Feier des Jahrestages der Bayerischen Verfassung, die unter dem Generalthema "Leitkultur" - Bewährung, Bewahrung und/oder Wandel?“ stand. Staatsminister Joachim Herrmann sprach ein Grußwort, die Festrede hielt Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München.

 

26.- 28. 11. 2015 Tag der Landesgeschichte an der Universität Tübingen

Thema: „Landesgeschichte / regional History / Histoire regionale: Traditionen, Institutionen und Perspektiven bei den europäischen Nachbarn

Veranstalter: Arbeitsgruppe „Landesgeschichte“ im Historikerverband und Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine

(zugleich 42. Tag der Landesgeschichte)

 

Mit der Gründung einer Arbeitsgruppe „Landesgeschichte“ im Historikerverband,

die inzwischen eine feste Struktur angenommen und nach zwei Tagungen auch Planungen und Projekte entwickelt hat, hat auch die deutsche Landesgeschichte wieder zu der verdienten Beachtung und zu einem neuen Selbstbewusstsein gefunden, die der Gesamtverein nicht nur begrüßt, sondern auch weiterhin aktiv unterstützen wird.

Schon 2013 hat die Tagung „Methoden und Wege der Landesgeschichte“ in Tübingen einen markanten Ausgangspunkt für einen neuen Aufschwung der deutschen Landesgeschichte gesetzt, um zwischen öffentlichkeitswirksamen Projekten, gesellschaftlicher Serviceleistung, landespolitischem Auftrag und wissenschaftlichem Auftrag einen gangbaren Weg zu finden. Die Ergebnisse dieser Tagung werden als grundlegende neue Publikation zur Landesgeschichte in unserer Zeit am 27. November in Tübingen vorgestellt, gemeinsam mit dem 150. Band der Blätter für deutsche Landesgeschichte. Dass auch die universitäre die Landesgeschichte nur in der Kooperation mit vielen Institutionen erfolgreich sein wird, nicht zuletzt auch mit den Museen, Archiven und Geschichtsvereinen, steht außer Frage. Dass sie aber auch den Blick über die Grenzen der eigenen Zunft hinaus erweitern muss, etwa hin zur Bildwissenschaft oder zur Kulturgeschichte, aber auch methodisch und praktisch in neue Räume, vor allem in den europäischen Raum.

Diesem Blickwinkel gilt vor allem die Tagung in Tübingen, bei der zahlreiche Historiker aus ganz Europa über die Situation der Landesgeschichte in ihrem jeweiligen Land berichten werden.

Die Veranstaltung ist von hoher Relevanz sowohl für die Landesgeschichte in Bayern als auch für den Verband und seine Mitgliedsvereine und wird daher auch in diesen Bericht einbezogen. (Vgl. dazu den Beitrag von Manfred Treml, Der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine und die deutsche Landesgeschichte. Eine Zwischenbilanz nach 20 Jahren Vorstandstätigkeit, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte, Bd. 150/2015, S. 1-25) 

 

Publikationen

 

Mitteilungsblatt 2014

Die Mitteilungen des Verbands haben mit diesem Band ihr Gesicht geändert und ein neues Profil gewonnen. Sie wollen sich betont und stärker als bisher der Aufgabe widmen, wissenschaftliche Beiträge und didaktische Impulse aus der Landes- und Regionalgeschichte zugänglich zu machen.

Insbesonders die regelmäßig stattfindenden und vom Verband ausgerichteten „Tage der bayerischen Landesgeschichte“ und der jeweilige „Bayerischen Heimattag“ bieten dazu eine vorzügliche Grundlage.

Die Vorstandschaft will damit aus einem Mitteilungsblatt wieder ein Fachorgan

machen, das nicht nur Rat in Vereinsangelegenheiten gibt, sondern auch wichtige

landesgeschichtliche Themen, Projekte und Beispiele  aufnimmt und damit auch den Diskurs und die Praxis in den Vereinen anregt.

Einen kompetenten Anstoß zu verstärkter Berücksichtigung der Umweltgeschichte gibt der grundlegende Beitrag von Martin Knoll zu Fluss und Flusslandschaft.

Guido Facklers Beitrag zu den Kanälen in Bayern leistet mit einem interdisziplinären Ansatz eine wertvolle Zusammenschau der unterschiedlichen Perspektiven und Interessen, die beim Bau dieser Wasserstraßen aufeinandertrafen.

Beim Bayerischen Heimattag, der sich dem Thema „Heimat braucht Jugend – Jugend braucht Heimat“ widmete, hielt Wolfgang Gaiser, Mitarbeiter des Deutschen Jugendinstituts, ein grundlegendes Referat, in dem er sich mit dem „glokalen“ Denken und Verhalten junger Leute befasste und damit wertvolle Einsichten in das Heimatbewusstsein der Jugend lieferte, die durchaus für unser konkretes Handeln in der Vereinsarbeit von Relevanz sind.

Die sich anschließenden drei Beispiele aus bayerischen Schulen belegen das Engagement und  die  Begeisterungsfähigkeit junger Leute und beeindrucken zugleich durch Ideenreichtum und hohes Niveau.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Dokumentation zu Karl Bosl dar, der in jüngster Zeit wegen seines Verhaltens in der NS-Zeit scharf angegriffen wurde.

Da er nicht nur der akademische Lehrer des Vorsitzenden, sondern auch sein Vorgänger in der Leitung des Verbandes war, schien eine Darstellung erforderlich, die die Gesamtleistung dieser Persönlichkeit in den Blick nimmt und nicht zuletzt auf Bosls über 20-jähriges Engagement als Vorsitzender einige Schlaglichter wirft.

Unter der Rubrik „Forum“ findet sich eine vorbildliche Strukturanalyse zu der von den historischen Vereinen geprägten Geschichtslandschaft in Mainfranken, die man sich in dieser Qualität und Aussagekraft für andere bayerischen Regionen ebenfalls wünschen würde. Ausserdem werden in dieser Rubrik jeweils eine oder mehrere interessante Institutionen vorgestellt, die auch als Partner historischer Vereine in Frage kommen.

Verschiedene Meldungen aus dem Verband und Berichte über die Aktivitäten und Planungen der Vorstandschaft beschließen den Band.

 

Vorstellung des Themenheftes „Niederbayerische Donau“ am 4. März 2015 um 11.00 Uhr in Deggendorf

 

Das Bemühen um die Anerkennung der niederbayerischen Donau als Welterbe beschäftigt den Bayerischen Heimattag seit 2005. Ein neuer Antrag dazu ist in der nächsten Zeit zu erwarten, um dieser hochrangigen Kulturlandschaft den ihr zustehenden Status zu geben. Informationsaktivitäten vor Ort spielen dabei auch weiterhin eine wichtige Rolle, um das Gemeinschaftsbewusstsein anzuregen, Geschichtsbewusstsein und regionale Identität zu stärken und nicht zuletzt auch den Aspekt der Förderung eines sanften Tourismus ins Bewusstsein zu bringen.

Die Publikation „Niederbayerische Donau“ in der Editionsreihe des Hauses der Bayerischen Geschichte (Heft 12, Augsburg 2015) ist dazu ein besonders wichtiges Medium.

 

Im Einführungstext begründen die Präsidiumsmitglieder des Bayerischen Heimattages ihr Engagement:

„Die niederbayerische Donau zwischen der Welterbestadt Regensburg und der Stadt Passau ist ein Natur- und Kulturraum von globaler Bedeutung. Kein anderer Abschnitt dieses europäischen Stromes weist eine vergleichbare Verdichtung und Verzahnung von ökologischer Schutzwürdigkeit, jahrtausendelanger Siedlungs­kontinuität und kulturhistorischer Strahlkraft auf. Obwohl sie erst ein Fünftel ihrer rund 2500 km langen Fließstrecke zurückgelegt hat, nimmt die Donau hier bereits den außergewöhnlichen Charakter eines Tieflandstromes an. Gesäumt von naturnahen Auwäldern und landwirtschaftlich ertragreichen Böden ist sie seit jeher Vorzugsraum und Siedlungsachse für Mensch und Natur. Zwischen Straubing und Vilshofen befindet sich zudem auf 70 km Länge das letzte erhaltene Teilstück einer frei fließenden Donau mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Einschließlich des Isarmündungsgebiets besitzt dieser Abschnitt eine ökologische Qualität wie sie sonst in ganz Europa kaum noch zu finden ist. Für viele Vogel-, Fisch- und Muschelarten ist er letzter Rückzugsraum zur Arterhaltung.

Die niederbayerische Donauregion zählt zu den am frühesten besiedelten Gebieten Mitteleuropas. Die fruchtbare Landschaft des Gäubodens steht nachweislich seit rund 7500 Jahren in bäuerlicher Nutzung. In den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt bildete der Fluss von Regensburg abwärts die Nordgrenze des Römischen Weltreichs, den sogenannten „nassen Limes“, wie archäologische Funde an einstigen Kastellorten eindrucksvoll belegen. Spätestens seit der Antike schlägt an der niederbayerischen Donau der Puls einer Lebensader, die Mitteleuropa mit dem europäischen Südosten, den Okzident mit dem Orient verbindet. Von diesem Kraftfeld aus traten Handelswaren, Kulturgüter und Ideen ihren Weg stromabwärts an. Ab dem Frühmittelalter wurden, ausgehend von den Bischofssitzen Regensburg und Passau sowie von Klöstern wie Metten und Niederaltaich, der Bayerische Wald und der Böhmerwald besiedelt, Böhmen und Ungarn missioniert. Die Ausstrahlung der geistlichen Zentren beförderte dort über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Entwicklung und bereicherte die religiöse, geistes- und kulturgeschichtliche Entfaltung. Ihre Bedeutung als Transport- und Verkehrsachse hat die Donau bis heute bewahrt.

In der jahrtausendelangen behutsamen Wechselwirkung von Mensch und Natur bildete sich an der Donau zwischen Regensburg und Passau eine ebenso wertvolle wie einzigartige Natur- und Kulturlandschaft heraus. Die niederbayerische Donau besitzt damit eine herausragende universelle Bedeutung, die nach Überzeugung der Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag“ eine Erhebung in den Rang eines UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbes (sogenannte mixed site) verdient.“

 

Zu allen wichtigen Themenbereichen finden sich Beiträge von Experten. Nach drei Einführungstexten, die einen Überblick zu Natur, Kultur und Geschichte des Donauraums bieten, wird die Bedeutung der freifließenden Donau als hochwertiges Biotop gewürdigt. Die Städte an der Donau ziehen vorüber, die Klosterlandschaft erhält einen angemessenen Platz ebenso wie die Archäologie und die frühmittealterliche Adelsgesellschaft. Auch Schiffahrt und Reederei fehlen nicht. Und zuguterletzt wird die Kunst- und Literaturlandschaft geschildert. Ein Literatur- und Informationsteil erleichtert die Orientierung und die weitere Beschäftigung mit dem Thema.

 

Projekte

 

Bayerischer Verfassungstag

Beim Bayerischen Verfassungstag , den die Bayerische Einigung am 2. Dezember 2014 in Unterföhring veranstaltete,  hielt Prof. Dr. Manfred Treml die Laudatio eine Schülergruppe “ des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien. Diese wurde dort von der Bayerischen Einigung e.V. / Bayerischen Volksstiftung und der bayerischen Staatskanzlei für die hervorragende und beispielgebende Projektarbeit hinsichtlich der geschichtlichen Aufarbeitung des Herrenchiemseer Verfassungskonvents von 1948 und insbesondere für die Durchführung, Gestaltung und verantwortliche Begleitung des „Fests der Freiheit“ zum Tag der Einheit am 3. Oktober 2014 auf Herrenchiemsee ausgezeichnet.

Ein halbes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler in einem sogenannten P-Seminar an diesem Projekt gearbeitet, haben Fakten und historische Zusammenhänge studiert, haben Material gesichtet und gesammelt, haben sich Rat und Hilfe bei Experten geholt.

Und nach dieser  Studienphase ging es ans Finanzieren  und Organisieren, so hochprofessionell, wie man es von einem Schülerprojekt eigentlich nicht erwarten kann. Sponsoren und wichtige Institutionen wurden gewonnen, fachkompetente Berater befragt und Werbemaßnahmen mit Plakaten, Prospekten, einem Internetauftritt und zahlreichen Medienaktivitäten, darunter auch eine filmische Dokumentation, durchgeführt.

Das „Fest der Freiheit - Verfassungsfest für Kinder und Jugendliche am Ort des Verfassungskonvents“ , das am 3. Oktober auf Herrenchiemsee gefeiert wurde, überzeugte durch seine Vielfalt, seine phantasievolle Ausgestaltung und seine motivierenden und aktivierenden Angebote.

Im alten Bibliothekssaal  erklangen historische Lieder zur deutschen  Verfassungsgeschichte, eine Schülerin führte im Stundenabstand höchst kompetent durch die Ausstellung zum Verfassungskonvent. Im Freigelände waren Aktivstationen aufgebaut: ein Parcour mit Abbildungen von Teilnehmern des Verfassungskonvents, ein Brettnageln zu positiven Begriffen der Verfassungsordnung und ein Büchsenwerfen auf verfassungsfeindliche Begriffe. Von einem weiteren Stand konnten Luftballone mit der Botschaft von Herrenchiemsee aufsteigen, an einer anderen Stelle wurde ein Zettel mit Quizfragen ausgegeben: „Wer wird Verfassungs-Master“, hieß es da. Sogar an ein eigenes Angebot zur Kinderbetreuung war gedacht worden. Auch ein Infostand fehlte nicht, und zwei junge Damen warben bereits am Schiffssteg mit Prospekten und Plakaten für das Angebot ihrer Schule. Dazu kam als zünftige Beigabe eine kleine bayerische Musikgruppe, der auch Schüler angehörten, und die zur Brotzeit in dem mit Bänken ausgestatteten kleinen Innenhof des Stiftsbaus aufspielten.

Dieser jugendliche Verfassungspatriotismus, der natürlich auch einer Reihe von engagierten Lehrern und einem Schulleiter zu verdanken ist, der seine Schule als Kulturinstitution für die Region begreift, hat viele angesteckt und begeistert.

Für den zeitgeschichtlichen Erinnerungsort Herrenchiemsee, der solch pulsierendes jugendliches Leben bisher nicht erlebt hat, war es ein ganz besonderer Tag, von dem weitere Impulse ausgehen werden.

 

Schülerwettbewerb „Erinnerungszeichen“

Die Preisverleihung am  14. Juli 2015 im Bayerischen Landtag zum Wettbewerb 2014/15, der den1. Weltkrieg als Schwerpunktthema hatte, erbrachte hervorragende Ergebnisse und bestätigte einmal mehr, wie interessiert und engagiert junge Leute sich der Geschichte ihres Raumes annehmen, wenn sie entsprechende Anregungen und Anleitungen erhalten.

Für die Geschichtsvereine ergibt sich da noch ein wichtiges und ergiebiges Betätigungsfeld, das verstärkt Berücksichtigung finden sollte.

Für den Wettbewerb 2015/16 zu „Napoleon und Bayern“ sollte sich das Augenmerk auf einen besonders ergiebigen, aber viel zu wenigen erschlossenen Realienbestand richten, die noch zahlreich erhaltenen Votivtafeln. Der Verband wird entsprechende Aktivitäten dazu entwickeln.

 

Ehrungen

 

Eine Ehrennadel wurde am 13. November 2015 an Herrn Dr. Hans Jürgen Schubert verliehen. Der Verband würdigte damit seine Verdienste um den Verein der Freunde der Burg Stein e.V., dessen Gründungsmitglied und langjähriger Schriftführer er ist und für den er durch wissenschaftliche Beiträge, Führungen und Vorträge er über Jahrzehnte intensiv tätig war und ist.

 

Eine Ehrennadel wurde am 27. November 2015 an Herrn Helmut Vollmann verliehen. Der Verband würdigte damit den überaus großen Einsatz für die Ziele der „Freunde der Altstadt Schongau e. V.“, die Helmut Vollmann von ihrer Gründung 1981 bis 1992 als Erster Vorsitzender führte, und für sein verantwortungsvolles Engagement als Mitglied der Vereinsleitung in dem unter seiner Ägide 1989/90 gebildeten Nachfolgeverein „Historischer Verein Schongau Stadt und Land e. V.“

 

Am 12. September 2015 in Laufen fand im Rahmen eines Festaktes die Verleihung der Aventin-Medaille an Hans Roth statt,  in Würdigung seiner ausserordentlichen Leistungen, die er als Vorstandsmitglied und als Herausgeber der Mitteilungen über Jahrzehnte hinweg für den Verband erbracht hat.

  

Verschiedenes

 

Steuerfragen

Der Historische Verein von Oberbayern hat am 3.7.2015 auf Anregung eines Mitglieds seine Satzung geändert und sich dabei  auf den Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg bezogen, der diesen Schritt schon vor einiger Zeit vollzogen hat.

Immer wieder ist von Vereinen mitgeteilt worden, dass die Verwendung des Begriffes „Heimat“ (Heimatkunde, Heimatgeschichte etc.) zur Aberkennung der steuerlichen Abzugsfähigkeit geführt hat. Deshalb wird angeraten, die Vereinssatzung wie folgt zu gestalten und gegebenenfalls auch entsprechend zu ändern:

„Zweck des Vereins ist die allgemeine Förderung von Wissenschaft und Forschung, Denkmalpflege, Geschichte, Kunst und Kultur, vor allem

a) die  wissenschaftliche Erforschung der Geschichte der Oberpfalz und die Stärkung des Geschichtsbewußtseins der Bevölkerung,

b) die Verbreitung geschichtlichen Wissens über die Oberpfalz, insbesondere durch Herausgabe der Vereinszeitschrift, Vorträge und Führungen,

c) die Pflege und Weiterentwicklung des historischen Erbes der Kulturlandschaft Oberpfalz, traditionell auf dem Gebiet der Denkmalpflege.“

Informationen dazu:

http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/lexikon/K35312

xhtml?currentModule=home

http://www.vereinsbesteuerung.info/frameestg.htm

 

Medienfragen

Als Vertreter des Bayerischen Heimattages und als Vorsitzender des Hörfunkausschusses ist der Vorsitzende besonders intensiv mit den neuen Konzept Hörfunk 2020 befasst, das die vielfältige lokale Rundfunklandschaft in der digitalen Zukunft erhalten und weiterentwickeln will. Dabei zeichnen sich einige Probleme und Perspektiven ab, die auch für das historische Vereinswesen von Relevanz sind.

Die Konkurrenz zwischen  privaten Sendern und Bayerischem Rundfunk wird trotz manchen Kooperationen vor allem im technischen Bereich für das duale Mediensystem bestimmend bleiben. Sie hat sich sogar deutlich verschärft, als der BR den Tausch der digitalen Frequenz des Jugendradios PULS mit der UKW-Frequenz von BR-Klassik beschlossen hat, der erhebliche Auswirkungen auf die private Hörfunkszene haben dürfte.

Zusätzlich wird die wirtschaftliche Dominanz des gebührenfinanzierten Rundfunks noch verstärkt durch einen in Werbung und Publikationen verbreiteten Nimbus als Hort der „medialen Heimat“ , demgegenüber die Kommerzsender angeblich nur privaten Interessen verpflichtet sind. Trotz ständiger Konvergenz der beiden Säulen und ganz deutlicher Angleichung der Formate wird diese ideologische Position, alleiniger Wahrer öffentlicher Interessen zu sein, ständig als Schutzschild eingesetzt, um die private Konkurrenz abzuwerten.

Für die privaten Sender in Bayern wird die Bewahrung und Stärkung der Lokalität, auf der die eigentliche innovative Leistung des privaten Rundfunks in Bayern beruht, zum Prüfstein für ihre Zukunftsfähigkeit werden.

Die Erhaltung und stetige Verbesserung eines journalistisch qualitätsvollen lokalen Radio- und Fernsehangebotes, das sich wirtschaftlich trägt und zugleich ein Image als akzeptiertes Heimatmedium entwickelt, dürfte damit eine der zentralen Aufgaben für die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) in den nächsten Jahren sein.

Möglicherweise liegen gerade in der daraus resultierenden Bürgernähe verstärkte Partizipationschancen, die durch den Aufbau lokaler Netzwerke und Kommunikationsstrukturen einer Entwicklung zum Bürgerradio den Weg bereiten könnten, das auch den historischen Vereinen neue Mitwirkungsmöglichkeiten eröffnen könnte.

Letztlich entscheidend aber wird es für das gesamte Rundfunksystem in Bayern sein, ob die bisher geltenden politischen Grundsätze erhalten bleiben, nach denen Rundfunk Ländersache ist, als Kulturgut und nicht als Ware zu behandelt wird und daher besonderen Bedingungen und nicht allein des Gesetzen des Marktes unterliegt.

(Vgl. dazu Manfred Treml, Private Radio- und Fernsehsender in Bayern, in: Historisches Lexikon Bayerns, München 2016)

 

 

Mitteilungen Nr. 26 - 2014

 

 

 

Bezug über: 

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  • Vorwort, 9

  • Diskussion um Karl Bosl - Eine Dokumentation, 11

  • Manfred Treml: War Karl Bosl ein „Nazi-Historiker"? (2012), 11

  • Manfred Treml: Die „Causa Bosl" und der Bayerische Philologenverband (2014), 21

  • Ernst Schütz: Rezension zum Buch „A Bavarian historian reinvents himself: Karl Bosl and the Third Reich" von Benjamin Z. Kedar und Peter Herde (2012), 27

  • Auszüge aus dem Buch „Karl Bosl. Annäherung an eine Persönlichkeit" von Dirk Walter (2013), 37

  • Auszüge aus der Chronik des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine zu den Jahren 1963 bis 1989 (2009), 41

  • Karl Bosl (t): Die Leistung der historischen Vereine und ihre Bedeutung für die landesgeschichtliche Forschung (1966), 49

  • Tag der bayerischen Landesgeschichte in Schweinfurt 2013, 65

  • Martin Knoll: Fluss und Flusslandschaft. Eine Kultur- und Umweltgeschichte, 65

  • Guido Fackler:Kanäle zwischen Main und Donau: Eroberung der Natur, Technikeuphorie und Machtpolitik, 87

  • Bayerischer Heimattag in Dinkelsbühl 2013, 105

  • Wolfgang Gaiser: Generation glokal - mobil, vernetzt und vor Ort zu Hause, 105

  • Hubertus Schmidt: „Der Altbau des Gymnasiums Dinkelsbühl als Denkmal - Ist ein Sichtbetonbau denkmalschutzwürdig? Ergebnisse des Dinkelsbühler P-Seminars Geschichte (2009/11), 117

  • Oliver Mehling: Mit Kernseife und Wurzelbürste am Main - Auf den Spuren der Würzburger Waschschiffe, 125

  • Peter Staniczek: 100 Jahre Geschichte der Schulfamilie Vohenstrauß. 60 Familien stöbern in ihren Fotoalben - Ein Projekt der Realschule Vohenstrauß, 133

  • Forum Bayern, 141

  • Helmut Flachenecker: Historische Vereine in Mainfranken - Eine aktelle Strukturanalyse (2012), 141

  • Meldungen aus dem Verband, 175

  • Manfred Treml: Dr. Gerhard Rechter (1951-2012) - Ein Nachruf, 175

  • Manfred Treml: Ehrenmitglied Hans Roth - Eine Laudatio, 179

  • Hans Roth: Gedanken zur gegenwärtigen Situation der historischen Vereine (1989), 185

  • Manfred Treml: Regionalität und Geschichtsbewusstsein - Geschichts- und Kulturvermittlung im 21. Jahrhundert. Vortrag zur 100-Jahr-Feier des Heimatvereins für Wasserburg a. Inn und Umgebung (Historischer Verein) e.V. am 28. September 2013 in Wasserburg, 189

  • Manfred Treml: Historia magistra vitae - auch in unserer Heimat? Vortrag zum 125-jährigen Jubiläum des Historischen Vereins Traunstein am 31. März 2014 in Traunstein, 201

  • Manfred Treml: Aus der Verbandsarbeit, 211

  • Mitarbeiter dieses Bandes, 221

 
ZBLG 2013 - Mitteilungen

Band 76, Heft 3, S. 979 - 985

 

  • Manfred Treml: Projekt Welterbe "Niederbayerische Donau"

  • ders.: Neuwahlen von Beirat und Vorstandschaft(7. Juni 2013

  • ders.: Ehrungen - Ehrenmitgliedschaft Hans Roth - Aventinusmedaille Dr. Michael Diefenbacher - Verleihung von Ehrennadeln

  • ders.: Veranstaltungen - Tag der Bayerischen Landesgeschichte 2013 in Schweinfurt - Bayerischer Heimattag in Dinkelsbühl 2013 - Tag der Bayerischen Landesgeschichte 2014 in Regensburg

  • ders.: Veröffentlichungen - Mitteilungsblatt 2014 - Beiträge zum Bayernspiegel (Vorstellung von Bayerischen Geschichtsvereinen)

  • ders.: Bildungsarbeit - Vorträge - Projekt "Pro Geschichte" - Arbeitskreise - Wettbewerb Erinnerungszeichen - Geschichtsunterricht - Koopereationen

  • ders.: Verschiedenes - Mesienfragen - Gebühren, Versicherungen, Steuern

ZBLG 2012 - Mitteilungen

Band 75, Heft 3, 881-884

  • Manfred Treml: Gedenken Dr. Gerhard Rechter

  • ders.: Mitgliederversammlung am 2. Mai 2012 in Burghausen

  • ders.: Tag der Bayerischen Landesgeschichte 2012

  • ders. Die Niederbayerische Donau als Welterbe

ZBLG 2011 - Mitteilungen

Band 74, Heft 3, 855-865

  • Manfred Treml: Vorstandsitzung am 15. März 2011 im Landesverein für Heimatpflege in München

  • ders.: Mitgliederversammlung am 1. Juli 2011 in Bad Steben

  • ders.: Tag der Bayerischen Landesgeschichte 2010 uns 2011

  • ders.: Bayerischer Heimattag in Bad Steben 2011

  • ders.: Die Niederbayerische Donau als Weltkultur- und naturerbe

  • ders.: Mitteilungsblatt 2011

  • ders.: Verleihung von Ehrennadeln

ZBLG 2010 - Mitteilungen

Band 73, Heft 3, 869-874

  • Hans Roth: Vorstandssitzung am 2. März 2010 im Museums-Pädagogischen Zentrum in München

  • ders.: Präsidiumssitzung der Arbeitsgemeinschaft "Bayerischer Heimattag" in Nürnberg am 26. April im Funkhaus in Nürnberg

  • ders.: Vorstands- und Beiratssitzung am 15. Juni 2010 im Schaezlerpalais in Augsburg, in Verbindung mit dem "Tag der bayerischen Landesgeschichte Bayern - Italien"

  • ders.: Informationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft "Bayerischer Heimattag" zum Thema "Weltkultur- und Naturerbe Donau" am 18. Juli 2010 

  • ders.: Vorstandssitzung am 20 November im Museums-Pädagogischen Zentrum in München

 
   
     
 Mitteilungen Nr. 19 - 25
  • Mitteilungen erscheinen parallel als eigene Publikation sowie in den Bänden der ZBLG
Mitteilungen Nr. 1 bis 18

 

 

 

  • Die „Mitteilungen" Nr. 1 (1966) - 12 (1979) wurden in den Bänden der „Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte" (ZBLG) veröffentlicht,

  • Ab Nr. 13 erscheinen sie als eigenes Heft.

 

frühere Berichte in ZBLG
  • In unregelmäßiger Form sind Berichte über die Aktivitäten der Geschichtsvereine Bayerns allerdings auch schon in früheren ZBLG-Ausgaben eingerückt worden.

 

 

 

Die Inhaltsverzeichnisse Nr. 1 - 20 wurden zusammengestellt von Reinhard Schmid (†), Weilheim und Peter Staniczek, Vohenstrauß