Aus der Arbeit von Vorstand und Beirat


Vorträge und Publikationen  

Manfred Treml

Geschichte und Struktur des Lokalfunks in Bayern


Seit 1985 besteht in Bayern ein von Anfang an umstrittenes und bis heute durchaus kontrovers bewertetes duales Rundfunksystem,1 das neben dem Bayerischen Rundfunk, der traditionellen öffentlich-rechtlichen Anstalt, eine Fülle von privaten Anbietern hat entstehen lassen. Nie zuvor war die bayerische Medienlandschaft so bunt und vielfältig, aber auch so unübersichtlich. Die werbefinanzierten privaten Medien stehen inzwischen in heftiger Konkurrenz, untereinander ebenso wie gegenüber den öffentlich-rechtlichen Sendern, die gebührenfinanziert und damit nur in geringem Maße von Werbeeinnahmen abhängig sind.

Dieser inzwischen seit über 30 Jahren bestehende landesweite und lokale Rundfunk hat bisher weder bei den Zeit- und Landeshistorikern noch bei den Kommunikationswissenschaften das verdiente Interesse gefunden und ist daher noch weitgehend unerforscht.2

Die folgende Darstellung skizziert die Entstehungsgeschichte und die Strukturen dieser höchst erfolgreichen privaten Radio- und Fernsehanbieter, an deren Entwicklung der Verfasser als Mitglied des Medienrates und als derzeitiger Vorsitzender des Hörfunkausschusses tätigen Anteil nehmen konnte. Dem besonderen Bemühen um eine Geschichte des Lokalfunks in Bayern dient daher dieser Beitrag, der eine systematische Archivierung und die Sicherung von Quellen durch Zeitzeugenaufnahmen vorausgehen muss.  

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1. Vorsitzender: Prof. Dr. Manfred Treml (1. v. l.)

2. Vorsitzender:

Gerhard Tausche (3. v. l.)

1. Schriftführer:

Peter Staniczek (4. v. l.)

2. Schriftführer:

Bernhard Schäfer M.A. (6. v. l.)
Schatzmeister

Dr. Michael Stephan (2. v. l.)

weiteres Vorstandsmitglied Dr. Markus Naser (5. v. l.)
   

Beirat

 

Dr. Reinhard Bauer  
Dr. Martin Dallmeier  

Heide-Maria Krauthauf, Mag.

 
PD Dr. Christoph Paulus  

Prof. Dr. Gerd Melville

 

Hans Roth ( 16.08.2016 )

 

Dieter M. Schinhammer

 

Dr. Marina Scheinost

 
Dr. Ernst Schütz  

Dr. Erich Schneider

 

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wüst

 

s. a. Kontakt

 

   

 
 

MANFRED TREML

 

Verfassungsgeschichte visuell

der bayerische Frühkonstitutionalismus in Dokumenten, Bildern und Realien


Die Geschichte des bayerischen Frühkonstitutionalismus ist in Handbüchern und Spezialstudien intensiv und detailreich behandelt. Dass dazu aber auch eine visuelle und materielle Seite gehört, hat noch zu wenig Aufmerksamkeit gefunden. Verfassungsgeschichte gilt gemeinhin als textlastige, papierraschelnde Teildisziplin der Geschichtswissenschaft, die sich kaum bebildern und ausstellen lässt. Dass diese Behauptung nicht zu halten ist, versucht dieser Beitrag in drei Abschnitten zu erläutern.

Zunächst wird die bild- und realienkundliche Tradition in der Geschichtswissenschaft skizziert, in einem zweiten Teil werden einige Hinweise zur Grundstruktur des bayerischen Frühkonstitutionalismus gegeben, und in einem dritten soll an einigen landesgeschichtlichen Beispielgruppen die Überlieferung in Dokumenten, Bildern und Realien ins Blickfeld gerückt werden, um deren zum großen Teil unausgeschöpfte Erkenntnismöglichkeiten aufzuzeigen.

 

erschienen in:  Blätter für deutsche Landesgeschichte Bd. 152 (2016; ersch. 2017), S. 29-80.      ----->       zum Aufsatz

 

 

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml: Die Causa Bosl und der Bayerische Philologenverband, in: Bayernspiegel 1/2014, S. 50-51.

Auch (teilweise) nachzulesen unter "Bayerischer Philologenverband arbeit Verbandsgeschichte auf"

Zur Diskussion Bosl:

Wolf Stegemann, Blick nach Ansbach: Der Student Robert Limpert wurde vor Einmarsch der Amerikaner gehängt. Ein Lehrer eignete sich dessen Widerstandstaten an und machte Karriere (in Rothenburg unterm Hakenkreuz, Herausgeber: Dr. Oliver Gußmann & Wolf Stegemann im Ev. Bildungswerk Rothenburg/Tbr.)

Von Dr. Clemens Heni: Ein Nazi und sein Schüler: Karl Bosl und Wolfgang Benz, in Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen Netzwerks Die Achse des Guten

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml:  „ ... und do bin i dahoam."

Gedanken zur „Beheimatung" in Bayern beim Dialog-Dinner von IDIZEM am 13.11.2013 in München

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml: Regionalität und Geschichtsbewusstsein - Geschichts- und Kulturvermittlung im 21. Jahrhundert

in Wasserburg – Fest- und Ehrenabend zur 100. Wiederkehr des Gründungsjahres des Heimatvereins Wasserburg am 28. Sept. 2013. 

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml: "Regionale Geschichte als Lehrmeisterin und Erinnerungsinstanz"

am 13. Juli 2013 in Dillingen zur 125-Jahr-Feier des Historischen Vereins

 

 

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml: Bayer. Heimattag in Dinklsbühl am 9. Juni 2013

 

Prof. Dr. M. Treml: Laudatio  zur Verleihung der Aventinusmedaille für Dr. Michael Diefenbacher

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml:   „Heimat“

in Schweinfurt am 9. März 2013 bei der Bundesbeiratstagung des Frankenbundes

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml : War Karl Bosl ein „Nazi – Historiker“? (Manfred Treml)

Dieses Etikett wird dem einst in einer breiten Öffentlichkeit hochgeschätzten, von seinen Schülern verehrten, vielfach ausgezeichneten Mediävisten und Landeshistoriker inzwischen im Internet angeheftet. Und Bosls Geburtsstadt Cham hat in Reaktion auf ein Buch und einige Zeitungsartikel einen überstürzten „Denkmalsturz“ vorgenommen. Nicht nur die Büste des einstigen Ehrenbürgers wurde aus dem Rathaussaal entfernt, sondern auch die Benennung eines Platzes getilgt. Mit dieser „Damnatio memoriae“ hat die Stadt ihren großen Sohn, in dessen Ruhm sie sich einst gerne gesonnt hat, beim ersten Schatten, der auf einen Teil dieses Lebens fiel, voreilig preisgegeben.

 s.a.: http://www.treml-manfred.de/?page=13

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml: Laudatio

Vereleihung der Aventinus-Medaille an Longin Mößlein aus Gerolzhofen beim Bayerischen Heimattag in Bad Steben am 3. Juli 2011

 

 

Prof. Dr. Manfred Treml.: Laudatio

anlässlich der Verleihung des Bayerischen Poetentalers der Münchner Turmschreiber an Hans Roth.

 

 

 
     
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